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Unser Club Menus und Rezepte Rund um den Knoblauch Gastro und Küche Wein Jahresprogramm 2018 Fotoalbum Mitgliederbereich Club der Weinfreunde

Knoblauchzingge-Geschichte

1972
Die ersten Kochabende wurden im Jahre 1972 von der Hauswirtschaftskommission angeboten und organisiert. Das erste Mal staunten wir nicht schlecht als der Eine den Nächsten, der zur Türe hereinkam, sehr gut (alles Feuerwehrkollegen) kannte und sagt: „ Ah du au!“

1974
Im Jahre 1974 machten wir uns selbständig. Das heisst, wir meldeten uns immer wieder als Gruppe bei der Hauswirtschaftskommission für einen weiteren Kurs an. In dieser Zeit kochten wir meistens im Januar, an 3 bis 4 Abenden. Nach vollbrachter Arbeit führten wir jeweils einen Abschlussabend durch. Der erste Treff organisierte Hans im Holzerhaus der Bürgergemeinde Oberwil.

1975
Im Jahre 1975 wurde erstmals nach dem Besuch des Weinkurses bei Coop Basel eine gemeinsame Weinbestellung gemacht. Z.B. Château Septy, Montbazillac, 1971 für Fr. 6.90!

Der Ort unserer Kochabende konzentrierte sich praktisch immer auf die Küche im Wehrlinschulhaus, ausser einem Abstecher im Jahre 1976 ins Thomasgarten-Schulhaus.

1976
Seit dem Jahre 1976 unterrichtet uns Madeleine Blumer-Sprecher. Vorher trainierte uns Frau Denise Laub.

1977
Am 21.4.1977 wurden wir vom Schwane Fritz zum Nachtessen eingeladen. Vorher trafen wir uns zum Apéro in der Ochsenbar. In der damaligen Einladung stand, dass uns der neue Ochsenbeizer, Pauli Biedermann, auch kennen lernen möchte. In dieser Zeit wurde auch unser Name „Knoblauchzingge“ kreiert.

1978
Im Frühjahr 1978 fand das Rösslifest statt. Der grosse Erfolg bewies, dass die Oberwiler Bevölkerung gesellige Anlässe sehr zu schätzen weiss. Prompt darauf, am 24.6.1978, feierte der Oberwiler Märt seine Premiere. Der damalige Wirt des Restaurant Schlüssel, Walter Leibundgut, beteiligte sich auch mit einer Beizen-Filiale auf dem „Eisweiher“. Doch Ende 1980 wechselte „Leibi“ den Beruf und verkaufte den „Schlüssel“. In unserem Club kam die Idee auf, eine Beiz in der Garage von Frau Meier am Weiherweg zu führen. Leibi war müde vom Wirten und überliess uns das Beizen.

1979
Am 23.3.1979 kochten wir in der Tee-Küche des Feuerwehrmagazins. Anlass: Einweihung dieser sog. Küche. Eingeladen waren die Offiziere, Feldweibel und Fourier der Feuerwehr.

1980
In diesem Jahr besuchten ein Teil der „Knoblauchzingge“ wiederum einen Weinkurs bei Coop Basel mit Sten (richtiger Name: Christen). Daraus entstand eine „Splittergruppe“, die sog. Weinkenner.

Diese Kurse inspirierten uns eine erste Weinreise durchzuführen. Diese führte uns vom 9. bis 12. Oktober 1980 ins Burgund. Nach dem Besuch der Côte d’Or und der Côte de Nuits, besuchten wir noch das Beaujolais-Gebiet. Im nachhinein mussten wir akzeptieren, dass der umgekehrte Weg der idealere Ablauf gewesen wäre. Die Reisevorbereitungen wurden unterstützt durch den Coop mit Dr. M. Fürstenberger und vom Reisebüro „Basilisk“ mit dem Oberwiler Hausi Sieber.

Mit Schreiben vom 24.1.1980 an den Gemeinderat lösten wir uns von der Schirmherrschaft „Hauswirtschaftskommission“ und wurden komplett selbständig.

1981
Am Oberwiler Märt kochten wir am 23.5.1981 unter der Leitung von Max Portmann und Alfons Blanchard unser erstes Menü: Brägeli à la Posthörnli. Es folgten neue Kreationen wie Geschnetzeltes „Bourguignon“ mit Polenta bis zur berühmten Schlachtplatte. Nicht zu vergessen das Entrecôte „Max* und die Spaghetti’s mit verschiedenen Saucen.

Am 3.9.1981 machten wir eine Weinkellerbesichtigung und –Degustation im Restaurant Ochsen bei Pauli Biedermann.

1982
Am 8.5.1982 kochten wir für das Altersessen im Pfarreiheim. Menü: Brägeli à la Posthörnli mit Spätzli und Salat. Im gleichen Jahr wurden auch unsere zum Teil heute noch getragenen Schürzen von unseren Frauen genäht.

Auch im Jahre 1982 waren die letzen grösseren Mitgliederveränderungen zu verzeichnen. Im Wahlprocedere hiess es sogar, dass allenfalls das Los entscheiden wird. Aus dem Protokoll entnehmen wir folgenden Text: Ruedi Mohler bleibt weiterhin auf der Warteliste!

Am 23.10.1982 fand der erste grosse Ausflug mit den Frauen statt. Nach der Besichtigung des Kraftwerks Birsfelden machten wir einen Bummel über die Basler Herbstmesse. Das Nachtessen (9 Gänge) kochte uns Walter Lang im Restaurant Rössli in Oberwil.

1983
Am 10.3.1983 fand nach einer ordentlichen Sitzung eine Weindegustation unter der Leitung von Anni Lang im Restaurant Rössli in Oberwil statt.

Am 5.11.1983 machten wir einen weiteren Ausflug mit unseren Frauen zum Bollenberg (Auberge Au Vieux Pressoir) ins Elsass mit dem Oldtimer-Car von Ueli Jaggi. Das Nachtessen (sicher auch 8 Gänge) servierte uns im Restaurant Ochsen in Oberwil Pauli Biedermann.

1984
Am 16. und 17. Juni 1984 reisten wir ins Waadtland. Auch diese Kurzreise hat allen gut gefallen. Von Beginn an haben wenige Personen, die sich später zum Club der Weinfreunde formierten, uns auf den Reisen begleitet. Von dieser Reise an begleitete uns auch immer der gleiche Chauffeur, Hanspeter Reber, der im Laufe der Zeit natürlich auch im Club der Weinfreunde aufgenommen wurde.

Am 8.2.1985 war ein Gala-Diner im Restaurant Holeeschloss in Binningen angesagt. Auch hier wurden wir aufs Feinste verwöhnt. Diese Essen konnten wir uns jeweils aus der Kasse der Zinggen-Beiz am Märt leisten.

1985
Vom 14. bis 16.6.1985 nahmen wir gemeinsam mit dem Feuerwehrverein am Tour de Suisse-Fescht teil. Auch am vorherigen Tour de France-Fescht verwöhnten wir gemeinsam unsere Gäste.

Eine weitere Reise mit den Frauen organisierten wir am 7./8.9.1985 auf die Moosegg. Wir liessen uns im Hotel Kurhaus Moosegg an diesem Wochenende verwöhnen. Auf der Hinreise, am Samstag-Nachmittag, besichtigten wir in Burgdorf einen bekannten Käsekeller, mit Degustation natürlich.

1986
Die zweite Reise ins Burgund führte uns auf der richtigen Route, zuerst ins Beaujolais und danach in die Côte-d‘Or. Diese Reise fand vom 13. bis 15. Juni 1986 statt.

1987
Am 17.3.1987 wurden wir im Kuenzehuus (Musikvereinkeller) nach einer ordentlichen Sitzung mit einem Fondue vom Chäs-Sigi überrascht.

Am 28. bis 30.8.1987 nahmen wir gemeinsam mit dem Feuerwehrverein am HCO-Fescht mit unserer Beiz teil.

1988
Am 7.5.1988 war ein weiterer Ausflug angesagt, nämlich das Automuseum Monteverdi in Binningen. Leider konnten an dieser Besichtigung nicht alle teilnehmen, da ein bekannter Oberwiler Einwohner (Feuerwehrkommandant Werner Zimmermann) seine Ratten im Keller „anzündete“. Am Abend dinierten wir im Restaurant Neubad in Binningen.

Am 25.5.1988 war eine weitere Weindegustation im Restaurant Schlüssel mit Kurt Thüring angesagt.

Anlässlich der TLF-Einweihung der Feuerwehr Oberwil vom 20.8.1988 waren unsere Freunde aus Fleurie eingeladen. Wir erlebten ein unvergessliches Wochenende. Am Samstag organisierte Marlene Mohler ein Frauenprogramm. Am Sonntag betreute Jacques Lavoine die ganze Gruppe bis zur Heimreise. Viele von uns knüpften Verbindungen, die bis heute gepflegt werden.

Unsere Märtbeiz entwickelte sich nach und nach zu einem attraktiven Treffpunkt für Freunde des Gaumens und der gepflegten Bedienung. Nach Verlegung des Märt’s ins Dorfzentrum wurden wir mit zeitaufwendigen Infrastrukturproblemen konfrontiert, sodass wir nach 8 Jahren beschlossen, von nun an nur noch als Besucher am Oberwiler Märt zu erscheinen.

Vom 16. bis am 18.September 1988 haben wir das Elsass mit den beliebten Spezialitäten und Weinen besucht. Unser Freund, Pierre Almy, der im Jahre 1999 leider verstorben ist, hat uns die ganzen drei Tage begleitet. Ohne ihn wäre diese Reise nur halb soviel wert gewesen und es wären weniger persönliche und herzliche Kontakte möglich gewesen.

1989
Am 6.1.1989 lud uns unser Freund, Walter Heckendorn, zu einer Weindegustation der Gazzola-Weine ein. Hier wurde auch der Grundstein zur Toskana-Reise gelegt.

Am 15.4.1989 kochte unser Club anlässlich der Einweihung des Pio-Fahrzeuges der Feuerwehr Oberwil im Magazin für ca. 100 Personen.

Anlässlich der Verschwisterungsfeier mit den Aschauern aus dem Zillertal kochten wir am 23.9.1989 für ca. 250 Personen.

1991
Am 1.6.1991 kochten wir aus Anlass der CH 91 im Auftrage der Bürgergemeinde für die Insassen der drei Heime (Altersheime und Behindertenheim) in Oberwil. Auch die Presse würdigte die Initiative der Bürgergemeinde und den Einsatz unseres Clubs.

Elsass-Fahrt von Sonntag, 21.6.1991: Unser Ausflug ins Elsass führte uns über Hirsingue, Altkirch, Grand Ballon, Riquewihr, Colmar und zurück nach Oberwil. Im Restaurant Relais de i’Ill in Hirsingue liessen wir uns verwöhnen.

Am 29. Juni 1991 ist unser Mitglied Karl Stöcklin gestorben Er wird auch in unserem Club eine grosse Lücke hinterlassen.

Da wir uns nicht mehr am Märt beteiligten, blieben von nun an auch die traditionellen Ausflüge und Essen aus. Bekanntlich kann man nicht alles haben. Diese Veranstaltungen finanzierten wir natürlich vom Gewinn der Märkte. Das Kochen, das ja unser Hauptziel ist, kam während der Jahre der Beteiligung am Märt zu kurz. Unserem „Ur-Hobby“ können wir nun wieder öfters frönen.

Der Reisewunsch, der im 1989 anlässlich einer Toskana-Degustation formuliert wurde, haben wir vom 2. bis 5. Mai 1991 in die Tat umgesetzt. Diese Reise ging als verregnete aber doch eindrückliche Reise in die Erinnerung.

1992
Im Jahre 1992 haben wir unsere Rezepte in einem Kochbuch zusammengefasst und auch die erste Chronik geschrieben. Alle Clubmitglieder erhielten ein Exemplar.

Eine kleine Gruppe (Jürg Degen, Ruedi Mohler, Max Portmann, Hans + Paul Stöcklin, Walter Mangold) treffen sich zum ersten Mal um an der von der Weinzeitschrift „Vinum“ organisierten Schweizermeisterschaft im Weindegustieren mitzumachen. Diese Abende sind nicht unbedingt dazu da die Meisterschaft zu gewinnen, im Gegenteil, wir geniessen dabei die Kameradschaft und können uns doch wieder etwas weiterbilden.

Am 2. Juli 1992 trafen wir uns bei Jürg Degen zu Hause um den Werdegang unseres Buches zu besprechen. Dabei haben wir natürlich auch die Weine des Hauses „Degen“ genossen.

Am 21. Oktober kochten wir in der firmeneigenen Küche der Carrosserie Heckendorn AG. Walti hat uns dazu eingeladen und uns alle Getränke offeriert.
Am 31. Oktober haben ein Ausschuss unseres Clubs anlässlich von „25 Jahre Frauen/Männerriege“ Biel-Benken das Jubiläumsmenü (Zinggefilet) gekocht.

1993
Im Februar hat zum zweiten Mal der Weinausschuss an der Schweizermeisterschaft im Weindegustieren teilgenommen.

Am 24. April 1993 feierte Jacques seinen 50.sten Geburtstag in der Turnhalle (heutige Wehrlinhalle). Der Kochclub war auch dabei. Geschenkt haben wir ihm ein lebendiges Säuli, das danach in der Garage von Paul übernachtete (man hat es am Morgen gerochen).

Besuch in Fleurie aus Anlass des Kommandantenwechsels von Maurice Coperet der Feuerwehr Fleurie. Wir reisten am 15. und 16. Mai mit dem Car mit unseren Frauen zusammen nach Fleurie. Der Abend fand im Gewölbekeller der Gemeinde Fleurie statt. Es war ein unvergesslicher Abend. Paul musste sogar auf französisch eine Rede halten, die Jacques (danke!) geschrieben hat.

An der GV vom 19. November haben wir vom Austritt aus dem Club von Edi Andrek Kenntnis genommen. Im nächsten Jahr werden alle eine einheitliche Kravatte erhalten.

1994
In diesem Jahr haben wir den „Zingge-Zapfenzieher“ eingeführt. Dieser Zapfenzieher, versehen mit einer Mini-Etikette mit unserem „Zingge“-Zeichen, verwenden wir auch nebst dem Verkauf für kleine Geschenke.

Die Walliser-Weinreise fand vom 16. bis 18. September statt. Seit diesem Jahr werden wir alle zwei Jahre auf Weinreisen gehen. An der letzten GV stellte man fest, dass auch wir älter werden.

Am 24. November trafen wir uns im Feuerwehrmagazin zu einem Videoabend (Kameramann: Joël Ringenbach) über unsere vergangene Weinreise.

1995
Am 25. Januar trafen wir uns zu einer Weindegustation bei Suter’s Weinhandel in Basel. Walter Schwander führte uns sachkundig durch die Meleta-Weine und weitere Spezialitäten des Hauses.

Degustation im Sprützehüsli mit Walliserweinen und Walliser Spezialitäten.

Anlässlich der GV vom 23. November überraschte uns während des Traktandums „Diverses“ der Santichlaus. Sein Freund hatte auch noch die Gitarre dabei.
Die letzten Klänge ertönten noch zu früher Stunde im Restaurant Ochsen bevor sich der Santichlaus in den Schwarzwald (Bernbiet) zurückzog.

1996
Anfangs Jahr durften wir durch die Beziehung von Walter Heckendorn bei „Keck“ eine Degustation von spanischen Weinen geniessen.

Am 19.4.1996 organisierten wir mit unseren Weinfreunden zusammen bei Christian Jäggi (Weinbau Jäggi in Biel-Benken) eine ausgiebige Degustation.

In diesem Jahr hat der Weinausschuss zum dritten Mal an der Schweizermeisterschaft im Weindegustieren teilgenommen.

Die Reise in die Côte du Rhône dauerte vom 12. bis 15.9.1996. Höhepunkte waren sicher der Empfang in der „Kappelle“, der für uns Jacques organisiert hat.

1997
Anlässlich der GV vom 28.1.1997 stiess Sigi Studinger zur „Chästeilet“ zu uns. Hans macht damit direkte Berghilfe für seine lieben Bekannten in Lungern.

Im März haben wir für die Wehrlinküche gemeinsam mit dem Kochclub „Dampfkessel“ neues Geschirr und Geräte eingekauft.

Am Samstag, den 18. Oktober 1997 fand unser 25-jähriges Jubiläum statt. Wir haben dafür 200 Gala-Karten verkauft. Die Inhaber dieser Karten konnten in der Wehrlinhalle mit uns und der Pat’s Big Band (18 Mann) zusammen einen unvergesslichen Abend geniessen. Das Menü war:

L’ Assiette des musiciens
Le Duo de pâté maison et de terrine maison

Le Délice des «Zingge »
La Crème à l’ail doux

La Pièce de résistance
Le Carré de veau rôti « Spätzle » à l’ail Chou rouge aux airelles

Le Plaisir des pâturages
La Sélection des fromages

La Séduction finale
La Mousse fine et ses fruits de l’autimne
Zu jedem Gang haben wir auch den passenden Wein empfohlen.

Diese grosse Arbeit konnten wir nur mit der Unterstützung unserer Weinfreunde und weiteren Helferinnen und Helfern bewältigen. Ohne diese Mithilfe und die Unterstützung durch Sponsoren etc. hätte dieser Abend nie ein solcher Erfolg werden können.

Anlässlich der GV 1997, die bei Paul zu Hause stattfand, haben wir den Abend nochmals vor das geistige Auge gerückt. Einstimmig wurde festgehalten: Dies kann in dieser Form (Höhepunkte, Engagement, etc.) nicht mehr stattfinden.

1998
Am 3. Januar 1998 fand das Helferfest des Galaabends im Schiesstand der Sportschützen statt. Bei allen, die uns am Jubiläumsanlass geholfen haben, bedankten wir uns an diesem Abend mit einem Fondue Chinoise.

Am 11.2.1998 haben wir mit unseren Frauen zusammen die Pastete, die wir am 25-Jährigen gebacken hatten, nochmals angefertigt. Wir haben ja damals dafür extra Formen machen lassen.

Am 15.5.1998 luden wir unsere Frauen ins Bottminger Schloss zu einem mehrgängigen Menü, z.B. Printanière de hommard à l’épice und erlesenen Weinen ein. Dieses Essen war als Feier für das 25 jährige Jubiläum nur für unseren Club mit unseren Partnern reserviert. In der Festansprache erwähnte Paul jedes Mitglied mit seinen wichtigsten Charakterzügen. So zum Beispiel Ernst Dill, der auch nach 25 Jahren noch keine Liebe zu Fischgerichten gefunden hat. Madeleine, unsere Köchin, wurde von jedem Clubmitglied ein Präsent, das immer eine bestimmte Bedeutung hatte, übereicht. Z.B. ein Apérogetränk mit dem Hinweis auf die berüchtigten „Sklaventreiber-Drinks“.

Im Jahre 1998 fand unsere 8. Weinreise ins Tessin statt. Vom 21. bis 23. August 1998 übertraf ein Höhepunkt den andern, sei es oenologisch oder kulinarisch.
Nicht vergessen werden wir die Geschichte unseres Chauffeurs, der uns ca.
2 Stunden in Oberwil stehen liess, weil er den Bus an einem falschen Ort abholen wollte! Kulinarisch verwöhnt wurden wir auch am Sonntag in der Grotto „Romitaggio“ in Agarone. Signor Pasquetto hatte uns ins Herz geschlossen und verwöhnte uns mit mind. 6 Gängen. Fest stand, dass wir wieder mal zu spät nach Hause kommen werden.
Diese Reise sparte nicht mit Geschichten. So ist auch noch zu erwähnen, dass wir die letzte Stunde zum Mittagessen am Samstag nach San Nicolao laufen mussten, da die Strasse zu schmal oder der Bus zu gross war.

1999
In diesem Jahr ist unser langjähriges Weinfreundemitglied, Walter Heckendorn, in den Kochclub eingetreten. Er ersetzt den Platz von Karl Stöcklin, der im Jahre 1991 verstorben ist.

Am 12.2.1999 trafen wir uns bei Kurt Nussbaumer in Aesch. Er zeigte uns das Prinzip der Umkehr-Osmose. Danach haben wir bei frostigen Temperaturen die Kluser Weine probiert. Anschliessend bei einem kleinen Imbiss liessen wir die Reise ins Tessin Revue passieren.

Am 17.8.1999 lud uns Werner Thüring zum 50.sten Geburtstag in das Restaurant Steinenmühle zu einer Serata Italiana ein.

Der zweitletzte Anlass in diesem Jahr war als freiwilliger Hock im Restaurant Rössli ausgeschrieben, da Madeleine sich für diesen Abend entschuldigen musste.

Die GV 1999 haben wir in Bottmingen, verbunden mit der Besichtigung des Dorfmuseums, in der Bürgerstube durchgeführt. Vor dem Nachtessen im Restaurant „Basilicum“ führte uns Ernst Bringold in die Geheimnisse der Bottminger Weine ein.

2000
Eine weitere Weinmeisterschaft (die vierte und wahrscheinlich auch die Letzte) beschäftigte den „Weinausschuss“ sehr intensiv!

Im Jahre 2000, vom 25. bis 28. Mai bereisten wir das Piemont. Diese italienische Provinz bot uns auf allen Stufen nur das Beste.

Am 7. September trafen wir uns zu einem Abschlussabend in Ettingen bei Emil Thüring, Weinbau zu einem Forellenessen mit einheimischen Weinen.

Gekocht haben wir im Jahre 2000 5 Mal.

2001

Am 26. Januar 2001 besuchten wir die Metzgerei Schaad in Flüh. Hier wurde uns auf eindrückliche Weise das „Wursten“ im wahren Sinne des Wortes schmackhaft gemacht. Danach waren wir im schönen Weinkeller von Ambros Thüring. Hier kosteten wir die weit herum bekannten Treberwürste, die ebenfalls die Metzgerei Schaad herstellt. Verbunden mit einer Leimentaler-Weindegustation wurde der Heimweg für einige spät. In diesem Zusammenhang ist unser Kochklub auch im Bibo erwähnt worden.

Am 22. Juni 2001 besuchten wir die Weinhandlung Senn in Reinach. Nebst einer sehr interessanten Weindegustation mit Häppli lernten wir auch ein Geschäft kennen, das unzählige Köstlichkeiten anbietet. Ein ideales Gschängglädeli für Weinliebhaber.

Am 11. September 2001, ein Datum, das in sehr guter, aber auch in einer noch nie erlebten Tragik in die Geschichte des Clubs und der Welt eingeht. An diesen Tag stürzten nach den Einschlägen zweier Flugzeuge in das World Trade-Center in New York die Zwillingstürme in sich zusammen. Fast 3000 Menschen fanden dabei den Tod.

An diesem Abend haben uns Margrit + Walter Heckendorn zum 70 sten Geburtstag ins Restaurant „Avenue“ in Basel eingeladen. Ein vorzügliches, mehrgängiges Menü genossen wir in einer eher dem Tage entsprechend stiller gemütlicher Runde.

Wir haben in diesem Jahr auch die nächste Weinreise vom 6. bis 9. Juni 2002 festgelegt. Das Thema wird sein: „Reise zu den weissen Burgundern ohne die Roten zu vergessen“.

2002 (30 Jahre Kochclub Knoblauchzingge)

Wir feiern das Jubiläum nicht wie vor 5 Jahren mit einem Grossanlass, sondern leisten uns einige Aktivitäten, die unserer Zusammengehörigkeit gewidmet sind. Wir werden im Frühjahr mit unseren Frauen zusammen Bowling spielen gehen. Ebenfalls werden wir mit unseren Weinfreunden das Weingut Zimmermann im nahen Badischen Weingebiet besuchen und als Abschluss wollten wir an der Gewerbeausstellung im Oktober 2003 ein kleines Beizli führen. Diese Aktivität mussten wir aus verschiedenen Gründen von unserem Terminkalender streichen. Zum krönenden Finale wird spätestens Ende 2003 unser Kochbuch für die Jahre 1993 bis 2002 gedruckt. Ferner haben wir vorgesehen sog. „Drop Stops“ herzustellen. Für Weinliebhaber ein Muss!

Am 22. Januar 2002 besuchten wir die Bodega Espagna bei Edi Keck am Heuberg in Basel. Wir lernten hier in einem historischen Gebäude (Teile der alten Stadtmauer) mit einer vorzüglich geleiteten Degustation eine Vinothek kennen, die einige von uns sicher wieder einmal besuchen werden.

In diesem Jahr kochten wir 5 mal.
Unsere Weinreise vom 6. bis 9. Juni 2002 war wiederum ein voller Erfolg.
24 Teilnehmer, davon alle Weinfreunde, besuchten die Gebiete Chablis, Irancy und die Côte d’Or resp. die Côte de Nuits. Das war die zehnte Weinreise. Auf den Reisen lernten wir immer wieder Weine und Produzenten kennen, die von vielen von uns immer wieder besucht werden.

Mitglieder
Wir können darauf Stolz sein, über die vielen Jahre praktisch immer die gleichen Mitglieder zu haben. Es ist schön in einem Club zu sein, deren Mitglieder zwar vom Beruf sowie vom Charakter her sehr unterschiedlich sind, jedoch der Pflege der Kameradschaft einen hohen Stellenwert beimessen.

Mitglieder, die bei der Gründung dabei waren und verstorben sind:

Baumann Hans, Opetzhofer Alois, Stöcklin Karl, Stöcklin Niklaus

Mitglieder, die den Club im Verlaufe der Jahre wieder verlassen haben:

Bächli Franz, Dill Bruno, Andrek Eduard, Nägelin Leo.
Ein kurzes Gastspiel gaben: Fluri Hermann, Riester Roland

Unsere Aktivmitglieder:

Seit 1992: Blanchard Alfons, Blanchard René, Degen Jürg, Dill Ernst,
Lavoine Jacques, Ley Hanspeter, Ley Peter, Mangold Walter,
Portmann Max, Stöcklin Hans, Stöcklin Paul, Thüring Werner,

Eintritte: Hofer Peter, Mohler Ruedi, Zumsteg Oswald, Heckendorn Walter

Weinfreunde
Unser Club hat seit der ersten Weinreise ein Club der Weinfreunde. Sie begleiten uns jeweils auf unseren Reisen und werden auch zu speziellen Anlässen (Degustationen etc.) eingeladen.

Es sind dies: Aeby Fredy, Baumann Werner, Blumer Peter, Eckstein Hanspeter,
Glanzmann Thomas, Holzer Peter, Reber Hanspeter (gleichzeitig
clubeigener Chauffeuer), Rieder Res, Ringenbach Joël, Schleeweiss
Felix, Tscharner Richard.

Lange Jahre dabei und im Jahre 2003 verstorben: Bruno Weber

Nicht mehr dabei ist: Bächtiger Roland.


Für die Chronik zeichnet: Paul Stöcklin